Schritt-für-Schritt Anleitung
Marmeladenetiketten erstellen
mit dem Rezeptrechner
Von der Konfitüre-Rezeptur bis zum druckfertigen Etikett: So erstellst du Marmeladen-Etiketten mit allen Pflichtangaben — Zutatenliste, QUID-Frucht-%, Nährwerttabelle, MHD — und lädst sie als PNG, JPG oder PDF herunter.
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Inhalt
Teil 1: Konfitüre-Rezepturen im Rezeptrechner anlegen
Teil 2: Marmeladenetikett im Etiketten-Generator erstellen
- 3. Etiketten-Generator öffnen
- 4. Verkehrsbezeichnung & Nettogewicht in Gramm
- 5. Zutatenliste, Allergene & QUID-Frucht-%
- 6. Nährwerttabelle pro 100 g
- 7. Etikett-Layout für Marmeladengläser
- 8. MHD & Aufbewahrungshinweis
Teil 3: Etikett speichern und herunterladen
- 9. Marmeladen-Etikett mit Rezeptur verknüpft speichern
- 10. Etikett als PNG, JPG oder PDF herunterladen
Teil 4: Checkliste & Druck-Empfehlungen
Kurz vorab: LMIV + Konfitürenverordnung
Sobald du deine Marmelade vorverpackt in den Verkehr bringst (Hofladen, Wochenmarkt, Online-Shop, Wiederverkäufer), gelten zwei Regelwerke parallel: die europäische LMIV 1169/2011 und die deutsche Konfitürenverordnung (KonfV). Letztere bestimmt unter anderem, welche Verkehrsbezeichnung du nutzen darfst: „Marmelade" ist nämlich rechtlich nur für Zitrusfrüchte erlaubt — bei Erdbeere, Aprikose & Co. muss auf dem Etikett „Konfitüre" oder „Konfitüre extra" stehen (je nach Mindestfruchtgehalt).
Die rechtlichen Details — Verkehrsbezeichnungen im Vergleich, Mindestfruchtgehalte, QUID-Berechnung, Pflichtangaben — findest du im Wissens-Artikel Marmelade kennzeichnen — Konfitürenverordnung, LMIV und Verkehrsbezeichnung. Diese Anleitung fokussiert auf die praktische Umsetzung: Wie kommst du in zehn Schritten von der Rezeptur zum druckfertigen Etikett?
Wir arbeiten an einer konkreten Beispielsorte: einer Erdbeerkonfitüre extra mit ≥ 45 % Frucht und Gelierzucker 1:1. Am Ende lädst du das Etikett als PNG, JPG oder PDF herunter und druckst es selbst oder gibst es an deine Druckerei. Für andere Konfitüren-Sorten oder Gelierzucker-Verhältnisse ist der Workflow im Rezeptrechner identisch — du tauschst nur Frucht und Mengen.
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Beispiel-Rezeptur: Erdbeerkonfitüre extra
Damit du den Workflow nicht abstrakt mitlesen musst, arbeiten wir an einer konkreten Sorte — einer Erdbeerkonfitüre extra mit Gelierzucker 1:1 (Premium-Variante mit hohem Fruchtanteil). Für andere Sorten oder Gelierzucker-Verhältnisse (z. B. 2:1 mit weniger Zucker) ist der Workflow im Rezeptrechner identisch.
Premium · 1:1
Erdbeerkonfitüre extra
Rohstoffe für etwa 4 Gläser à 230 g.
| Erdbeeren (frisch oder TK) | 500 g |
| Gelierzucker 1:1 | 500 g |
| Zitronensaft | 15 g |
| Reduktionsfaktor | ~ 0,9 |
| Frucht-% (QUID) | ≈ 54 % |
| Verkehrsbezeichnung auf Etikett | Konfitüre extra |
Mit ≈ 54 % Frucht im Endprodukt erfüllt die Rezeptur den Schwellenwert für „Konfitüre extra" (≥ 45 %) mit Reserve. Im Alltag sprechen wir zwar häufig von Erdbeermarmelade — auf dem Etikett selbst steht aber die nach Konfitürenverordnung vorgeschriebene Bezeichnung „Konfitüre extra".
Teil 1: Konfitüre-Rezepturen im Rezeptrechner anlegen
Schritt 1: Eigene Zutaten und Gelierzucker anlegen
Rohstoffe wie Erdbeeren oder Zitronensaft sind in der Nährwertdatenbank vom Rezeptrechner bereits hinterlegt — die kannst du direkt aus der Zutatensuche übernehmen. Für zusammengesetzte Zutaten wie Gelierzucker empfiehlt es sich, eigene Zutaten anzulegen, da die Zusammensetzung (Zucker, Pektin, Säuerungsmittel) je nach Hersteller leicht variieren kann.
Öffne dazu im Hauptmenü Eigene Zutaten und klicke auf + Zutat hinzufügen. Trage die Sub-Zutaten in absteigender Reihenfolge ein (typisch: Zucker, Geliermittel Pektin, Säuerungsmittel Citronensäure, Säureregulator Calciumcitrate) sowie die Nährwerte pro 100 g aus der Verpackung.
Die Sub-Zutaten erscheinen später im Etikett deiner Konfitüre in Klammern hinter dem Wort „Gelierzucker", ähnlich wie bei zusammengesetzten Zutaten in der Industrie. Auf diese Weise erfüllst du die LMIV-Pflicht, alle Bestandteile zu deklarieren — auch wenn sie nur als Vorprodukt einer Zutat eingehen.
Schritt 2: Konfitüre-Rezeptur anlegen
Lege jetzt deine Konfitüre als neues Rezept an. Im Rezeptrechner trägst du neben den Zutaten und Mengen auch den Reduktionsfaktor ein — er bildet den Wasserverlust beim Einkochen ab. Auf Basis dieser Angaben berechnet der Rezeptrechner die Nährwerte pro 100 g und den Fruchtanteil im Endprodukt (QUID).
Für die Erdbeerkonfitüre extra gibst du also ein: 500 g Erdbeeren, 500 g Gelierzucker 1:1, 15 g Zitronensaft — und einen Reduktionsfaktor von ca. 0,9 (rund 10 % Wasserverlust beim Einkochen). Daraus berechnet der Rezeptrechner einen Fruchtanteil im Endprodukt von ~ 54 %. Genau diese Zahl brauchen wir später für die QUID-Angabe.
Speichere die Rezeptur — sie ist die Basis für das Etikett. Für weitere Sorten legst du jeweils ein neues Rezept an und tauschst Frucht und Gelierzucker-Verhältnis entsprechend aus.
Teil 2: Marmeladenetikett im Etiketten-Generator erstellen
Schritt 3: Etiketten-Generator öffnen
Öffne die Erdbeerkonfitüre-Rezeptur und klicke oben rechts auf das Etiketten-Icon. Der Etiketten-Generator öffnet sich mit zwei Reitern: Inhalt (alle Pflichtangaben wie Zutatenliste, Allergene, Nährwerte) und Layout (Format, Schriftgrößen, Vorlagen).
Schritt 4: Verkehrsbezeichnung & Nettogewicht in Gramm
Im Feld Lebensmittelbezeichnung trägst du den nach Konfitürenverordnung vorgeschriebenen Namen ein. Auch wenn dein Produkt im Alltag oft „Erdbeermarmelade" genannt wird, lautet die rechtlich korrekte Verkehrsbezeichnung auf dem Etikett „Erdbeerkonfitüre extra" (bei ≥ 45 % Frucht) oder „Erdbeerkonfitüre" (≥ 35 %). Falls du bewusst „Fruchtaufstrich" verwenden willst (z. B. bei weniger Zucker), trägst du das hier ein.
Im Feld Nettogewicht gibst du die Gramm-Menge pro Glas an — typisch 200 g, 230 g, 250 g oder 450 g je nach Glasgröße. Konfitüre wird in Gramm gekennzeichnet, nicht in Milliliter — das ist der Unterschied zu vielen anderen Lebensmitteln. Die Mindestschriftgröße auf dem Etikett passt sich an das eingetragene Gewicht an (LMIV-Vorgabe: ab 50 g müssen Pflichtangaben in mindestens 1,2 mm Schriftgröße stehen).
Schritt 5: Zutatenliste, Allergene & QUID-Frucht-%
Die Zutatenliste wird vom Rezeptrechner aus der Rezeptur generiert — absteigend nach Gewichtsanteil. Für unsere Erdbeerkonfitüre extra steht also typischerweise: „Erdbeeren, Zucker, Geliermittel Pektin, Säuerungsmittel Citronensäure, Zitronensaft". Die Sub-Zutaten des Gelierzuckers werden direkt einsortiert, sodass der Begriff „Gelierzucker" gar nicht im Etikett auftaucht — das ist die LMIV-konforme Variante.
Für die QUID-Angabe ergänzt du jetzt manuell den Frucht-Anteil hinter dem Zutatennamen: „Erdbeeren 54 %". Der Rezeptrechner berechnet diesen Wert aus deiner Rezeptur und dem Reduktionsfaktor und zeigt ihn dir beim Überfahren der Zutat mit der Maus an — du übernimmst ihn dann in die Zutatenliste.
Allergene sind bei klassischer Erdbeerkonfitüre meist keine enthalten — die Liste bleibt also leer. Sobald du Nüsse, Marzipan, Likör oder Schokolade ins Rezept nimmst, schlägt der Rezeptrechner die passenden Allergene aus Anhang II LMIV vor. Du bestätigst die Vorschläge und passt bei Bedarf an.
Schritt 6: Nährwerttabelle pro 100 g prüfen
Die Nährwerttabelle wird aus deiner Rezeptur berechnet und pro 100 g angezeigt — Brennwert in kJ und kcal, Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, davon Zucker, Eiweiß, Salz. Bei Konfitüren liegt der Zuckeranteil traditionell hoch: bei 1:1-Gelierzucker rund 55–60 g pro 100 g, bei 2:1 entsprechend weniger (rund 40–45 g).
Prüfe die Werte auf Plausibilität — sehr abweichende Zahlen deuten auf einen Eingabefehler in den Mengen oder bei den Sub-Zutaten des Gelierzuckers hin. Eine klassische Erdbeerkonfitüre extra liegt typischerweise bei 240–260 kcal pro 100 g.
Schritt 7: Etikett-Layout für Marmeladengläser
Wechsle in den Reiter Layout. Hier stellst du Breite und Höhe manuell in Millimeter ein, sodass das Etikett exakt auf deinen Etikettendrucker oder dein Etikettenpapier passt. Die Schriftgrößen für Pflichtangaben passen sich an die kleinste verfügbare Fläche an — manuell kannst du sie zusätzlich anpassen, solange die LMIV-Mindestgröße von 1,2 mm nicht unterschritten wird.
Schritt 8: MHD & Aufbewahrungshinweis
Klassische Konfitüre mit ausreichendem Zuckergehalt ist ungeöffnet 12–24 Monate haltbar. Trage im Feld Mindesthaltbarkeitsdatum ein konkretes Datum ein (z. B. „mindestens haltbar bis 05/2028") oder berechne es im Rezeptrechner aus Produktionsdatum und Haltbarkeit in Tagen.
Konfitüren brauchen einen Aufbewahrungshinweis, da sie nach dem Öffnen empfindlich sind:
„Ungeöffnet kühl und trocken lagern. Nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 4 Wochen verbrauchen."
Diesen Hinweis aktivierst du im Etiketten-Generator und kannst ihn bei Bedarf anpassen. Bei Fruchtaufstrich mit weniger Zucker oder ohne Konservierungsmittel solltest du auf 2 Wochen kürzen.
Teil 3: Etikett speichern und herunterladen
Schritt 9: Marmeladen-Etikett mit Rezeptur verknüpft speichern
Mit dem grünen Speichern-Button am unteren rechten Rand sicherst du dein Etikett. Es bleibt mit der Konfitüre-Rezeptur verknüpft — wenn du nächste Saison wieder Erdbeerkonfitüre einkochst, ist das Etikett mit allen Einstellungen sofort wieder da. Du musst nur das MHD aktualisieren.
Wichtig: Manuelle Anpassungen an der Zutatenliste (z. B. die QUID-Angabe) werden zurückgesetzt, sobald sich die Rezeptur ändert. Speichere das Etikett also erst, wenn die Rezeptur tatsächlich final ist — ansonsten doppelte Arbeit.
Schritt 10: Etikett als PNG, JPG oder PDF herunterladen
Oben in der Werkzeugleiste findest du drei Download-Buttons: PNG, JPG und PDF. Für eine externe Druckerei empfiehlt sich PNG (verlustfreie Komprimierung, transparenter Hintergrund möglich — praktisch wenn du das Etikett auf farbiges Papier druckst). Für den eigenen Etikettendrucker funktioniert PDF meistens am unkompliziertesten — im Druckertreiber wählst du die passende Papiervorlage mit deinem Etikettenformat aus.
Damit hast du genau das Etikett heruntergeladen, das wir am Anfang als Vorschau gezeigt haben — mit Verkehrsbezeichnung „Erdbeerkonfitüre extra", Zutatenliste samt QUID, Nährwerttabelle pro 100 g, MHD, Nettogewicht und Aufbewahrungshinweis.
Achte beim externen Druck auf eine Auflösung von mindestens 300 dpi. Der Rezeptrechner exportiert in dieser Qualität — stelle nur sicher, dass dein Drucker oder deine Druckerei keine Skalierung anwendet, die die Pflichtangaben unter die Mindestschriftgröße bringt. Klassischer Test: 1,2 mm x-Höhe für Pflichtangaben mit dem Lineal nachmessen.
Teil 4: Checkliste & Druck-Empfehlungen
Damit du beim nächsten Marmeladenetikett nichts vergisst, hier deine Schritt-für-Schritt-Checkliste:
- 1. Gelierzucker als eigene Zutat angelegt mit Sub-Zutaten und Nährwerten aus der Verpackung
- 2. Konfitüre-Rezeptur vollständig eingegeben — Reduktionsfaktor für den Wasserverlust beim Einkochen erfasst
- 3. Verkehrsbezeichnung gemäß Konfitürenverordnung gewählt („Konfitüre extra", „Konfitüre", „Fruchtaufstrich" — „Marmelade" rechtlich nur bei Zitrusfrüchten)
- 4. Mindestfruchtgehalt geprüft (≥ 45 % für „extra", ≥ 35 % für „Konfitüre")
- 5. Zutatenliste in LMIV-Reihenfolge geprüft, Sub-Zutaten korrekt eingegliedert
- 6. QUID-Angabe (Frucht-%) manuell in die Zutatenliste eingetragen
- 7. Allergenvorschläge geprüft und ggf. bestätigt (bei klassischer Frucht-Konfitüre meist leer)
- 8. Nährwerttabelle pro 100 g auf Plausibilität geprüft (Zucker, Brennwert)
- 9. Etiketten-Layout (Breite, Höhe, Schriftgröße) an dein Etikettenpapier oder deinen Etikettendrucker angepasst
- 10. Nettogewicht in Gramm und MHD eingetragen
- 11. Aufbewahrungshinweis ergänzt („Nach Öffnung im Kühlschrank aufbewahren …")
- 12. Etikett gespeichert und als PNG, JPG oder PDF heruntergeladen
Wenn du diese Schritte einmal sauber durchgespielt hast, dauert jede neue Konfitüren-Sorte nur noch wenige Minuten — die eigenen Zutaten (Gelierzucker 1:1, 2:1, evtl. Pektin und Säuerungsmittel) sind bereits in der Datenbank, du musst nur noch das neue Rezept anlegen und die QUID-Angabe ergänzen.
Etikettendrucker oder externe Druckerei?
Ein eigener Etikettendrucker mit Endlospapier ist flexibel: Du druckst sowohl 10 Etiketten für eine kleine Charge als auch mehrere hundert Stück am Stück direkt aus dem PDF-Export. Welches Gerät und welche Etikettensoftware zu deinem Sortiment und Volumen passt, klärst du am besten über unsere Fachhändler-Seite — dort findest du Partner, die dazu beraten.
Wenn du hochwertigeren Druck brauchst (Glanzpapier, Spotlack, Sonderformen oder besondere Materialien), schickst du die PNG-Datei an eine Druckerei. Für die Belegung mit Pflichtangaben ist dann die Druckerei verantwortlich, das Mindestmaß einzuhalten — gib das in der Bestellung explizit mit an.
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Häufige Fragen zu Marmeladenetiketten
Muss ich auf selbst gemachte Marmelade eine Nährwerttabelle drucken?
Beim direkten Verkauf an Endverbraucher in kleinen Mengen (Hofladen, Wochenmarkt, eigene Website) ist die Nährwertkennzeichnung nach LMIV häufig nicht verpflichtend — sobald du jedoch an Wiederverkäufer (Einzelhandel, Großhandel) lieferst, ist sie Pflicht. Details und Ausnahmen findest du im Wissens-Artikel Marmelade kennzeichnen.
Was ist der Unterschied zwischen Konfitüre und Konfitüre extra?
„Konfitüre extra" verlangt nach der deutschen Konfitürenverordnung einen Fruchtgehalt von mindestens 45 % im Endprodukt (bei den meisten Sorten), „Konfitüre" mindestens 35 %. Beide Bezeichnungen sind rechtlich geschützte Verkehrsbezeichnungen.
Darf ich auf Erdbeermarmelade nicht „Marmelade" schreiben?
Korrekt — die Verkehrsbezeichnung „Marmelade" ist nach EU-Recht Zitrusfrüchten vorbehalten. Auf dem Etikett deines Erdbeer-, Aprikosen- oder Himbeerprodukts muss „Konfitüre" oder „Konfitüre extra" stehen. Umgangssprachlich darfst du im Werbetext weiterhin „Marmelade" sagen, die Pflichtbezeichnung auf dem Etikett ist davon aber unabhängig.
Welche Mindestschriftgröße gilt für Marmeladenetiketten?
Die LMIV schreibt für Pflichtangaben eine x-Höhe von mindestens 1,2 mm vor. Bei sehr kleinen Verpackungen mit einer Etikettenfläche unter 80 cm² reichen 0,9 mm. Der Rezeptrechner berücksichtigt diese Mindestgröße automatisch bei der Layout-Berechnung.
Reicht PNG für die Druckerei oder brauche ich PDF?
Für externe Druckereien empfiehlt sich PNG (verlustfreie Komprimierung, transparenter Hintergrund möglich). Für deinen eigenen Etikettendrucker funktioniert PDF meist am unkompliziertesten — der Druckertreiber übernimmt die passende Skalierung. Beide Formate exportiert der Rezeptrechner in mindestens 300 dpi.
Wie lange ist selbst gekochte Konfitüre haltbar?
Klassische Konfitüre mit hohem Zuckergehalt (1:1-Gelierzucker) ist ungeöffnet 12–24 Monate haltbar. Bei reduziertem Zuckergehalt (2:1, 3:1 oder Fruchtaufstrich ohne Konservierungsmittel) verkürzt sich die Haltbarkeit auf wenige Monate — das MHD musst du entsprechend kürzer ansetzen.