Rezepturverwaltung und Etikettierung

Etikettierung direkt aus der Rezeptur

Nährwerte berechnen, Zutatenliste generieren, Etiketten drucken — alles in einer Software.

Von Rezeptrechner Team · Veröffentlicht am

Das Problem: Rezeptur und Etikett hängen zusammen — die Tools oft nicht

Jedes Lebensmitteletikett basiert auf einer Rezeptur. Nährwerte, Zutatenliste, Allergene — alles wird aus den Zutaten und Mengen abgeleitet. Trotzdem arbeiten viele Betriebe mit getrennten Systemen: Rezepturen in Excel, Nährwerte vom Labor, Etiketten im Grafikprogramm. Eine Lebensmittel Etikettierung Software löst dieses Problem, indem sie Rezeptur und Etikett verbindet. Doch ohne eine solche Lösung entstehen typische Probleme:

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Rezeptur ändern = Etikett manuell anpassen

Sobald sich eine Zutat ändert — neuer Lieferant, andere Zusammensetzung, Ersatzzutat — müssen Zutatenliste, Allergene und Nährwerte auf dem Etikett manuell nachgezogen werden. Das kostet Zeit und ist fehleranfällig.

2

Nährwertberechnung ist aufwendig

Die LMIV schreibt die Angabe der Big 7 Nährwerte vor (Energie, Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker, Eiweiß, Salz). Diese Werte für jede Rezeptur manuell zu berechnen oder im Labor analysieren zu lassen ist teuer und zeitintensiv.

3

Zutatenliste in der richtigen Reihenfolge

Die LMIV verlangt, dass Zutaten absteigend nach Gewichtsanteil aufgelistet werden. Bei zusammengesetzten Zutaten (z.B. eine Schokoladenglasur in einem Kuchen) müssen deren Einzelzutaten ebenfalls aufgeschlüsselt werden. Manuell sehr aufwendig und fehleranfällig.

4

Allergene müssen hervorgehoben werden

Die 14 Hauptallergene müssen in der Zutatenliste optisch hervorgehoben werden (z.B. fett). Bei manueller Erstellung wird das leicht vergessen — besonders wenn sich die Rezeptur ändert und ein neues Allergen hinzukommt.

Rezeptur und Etikett aus einer Software

Rezepturen anlegen, Nährwerte berechnen, LMIV-konforme Etiketten als PDF erstellen — alles in einem Tool.

Was muss auf ein Lebensmitteletikett?

Die EU-Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) schreibt für verpackte Lebensmittel eine Reihe von Pflichtangaben vor. Fast alle davon lassen sich direkt aus der Rezeptur ableiten:

Bezeichnung des Lebensmittels

Die rechtlich korrekte Bezeichnung — nicht der Fantasiename, sondern eine beschreibende Angabe (z.B. „Fruchtaufstrich mit Erdbeeren" statt „Omas Erdbeertraum").

manuell

Zutatenliste

Alle Zutaten absteigend nach Gewichtsanteil. Zusammengesetzte Zutaten müssen aufgeschlüsselt werden. Allergene sind optisch hervorzuheben (z.B. fett).

aus Rezeptur

Nährwerttabelle (Big 7)

Energie (kJ/kcal), Fett, davon gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, davon Zucker, Eiweiß, Salz — bezogen auf 100 g oder 100 ml.

aus Rezeptur

Allergenkennzeichnung

Die 14 Hauptallergene müssen in der Zutatenliste hervorgehoben werden — z.B. durch Fettdruck oder Großbuchstaben.

aus Rezeptur

Nettofüllmenge

Gewicht oder Volumen des Inhalts — z.B. „250 g" oder „500 ml".

manuell

MHD oder Verbrauchsdatum

„Mindestens haltbar bis ..." oder „Zu verbrauchen bis ..." — je nach Produkt.

manuell

Name und Anschrift des Herstellers

Der verantwortliche Lebensmittelunternehmer mit vollständiger Adresse.

manuell

Kerngedanke: Die aufwendigsten Pflichtangaben — Zutatenliste, Nährwerttabelle, Allergene — lassen sich direkt aus der Rezeptur berechnen. Genau hier setzt eine Software an, die Rezeptur und Etikettierung verbindet.

So funktioniert's: Von der Rezeptur zum Etikett

Im Rezeptrechner sind Rezepturverwaltung und Etikettierung in einer Software verbunden. Änderst du die Rezeptur, wird das Etikett direkt mitaktualisiert:

1

Rezeptur anlegen

Zutaten mit Mengen eingeben. Die Nährwerte (Big 7) werden auf Basis des Bundeslebensmittelschlüssels berechnet. Allergene werden anhand der Zutaten vorgeschlagen.

2

Kennzeichnung prüfen

Die Zutatenliste wird in der richtigen Reihenfolge (absteigend nach Gewichtsanteil) generiert. Allergene sind fett hervorgehoben. Zusammengesetzte Zutaten werden aufgeschlüsselt. Du prüfst und passt bei Bedarf an.

3

Etikett erstellen

Im Etiketten-Generator wählst du das Format (Größe, Hoch-/Querformat), ergänzt die manuellen Angaben (Bezeichnung, MHD, Nettofüllmenge, Adresse) und exportierst das Etikett als PDF — fertig zum Drucken.

4

Rezeptur ändern = Etikett aktualisiert sich

Neue Zutat, anderer Lieferant, geändertes Mischungsverhältnis — die Nährwerte, die Zutatenliste und die Allergene auf dem Etikett werden direkt aus der geänderten Rezeptur abgeleitet.

Kurzvideo: Von der Rezeptur zum fertigen Etikett im Rezeptrechner

Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Screenshots findest du in unserer Anleitung: Etiketten erstellen.

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Warum Rezeptur und Etikettierung in eine Software gehören

Viele Betriebe nutzen separate Tools für Rezepturen und Etiketten. Die Nachteile zeigen sich im Alltag:

Getrennte Tools Kombinierte Software
Rezeptur ändern Etikett manuell anpassen Etikett aktualisiert sich
Nährwerte Labor oder manuell berechnen aus Rezeptur berechnet
Zutatenliste manuell sortieren sortiert nach Gewichtsanteil
Allergene manuell prüfen und pflegen aus Zutaten abgeleitet
Lebensmittel Etikettierung Software — Etiketten-Generator im Rezeptrechner mit Nährwerttabelle, Zutatenliste und Allergenkennzeichnung

Etiketten-Generator im Rezeptrechner: Rezeptur und Etikett in einer Software

Rezeptur- und Etikettierungssoftware: So startest du

Der Rezeptrechner ist eine Lebensmittel Etikettierung Software, die Rezepturverwaltung und Etikettenerstellung verbindet — ohne separate Nährwertberechnung oder Grafikprogramm.

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1

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Zutaten eingeben, Mengen festlegen, Nährwerte direkt ablesen. Kostenlos für die erste Rezeptur.

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Das bekommst du außerdem mit dem Rezeptrechner

Neben Rezepturverwaltung und Etiketten-Generator umfasst die Software:

Produktdatenblätter

Produktspezifikationen als PDF exportieren — mit allen Nährwerten, Zutaten und Allergenen. Für den Handel oder Großkunden.

Schnittstellen & Exporte

Nährwertdaten z.B. über die DataNatuRE-Schnittstelle bereitstellen oder als CSV/Excel exportieren — für den Handel, Plattformen oder eigene Systeme.

Mengenkalkulation & Einkaufsliste (ab Paket L)

Zutatenmengen für beliebige Produktionsgrößen hochrechnen und eine Einkaufsliste als Excel oder CSV exportieren.

Preiskalkulation (ab Paket M)

Wareneinsatz pro Rezeptur berechnen, Rohstoffpreise zentral pflegen und Verkaufspreise kalkulieren.

Häufige Fragen zu Rezeptur- und Etikettierungssoftware

Brauche ich eine Laboranalyse für die Nährwerte?

Nein. Die LMIV erlaubt ausdrücklich die rechnerische Ermittlung der Nährwerte auf Basis der Zutaten. Der Rezeptrechner nutzt dafür den Bundeslebensmittelschlüssel (BLS) — die offizielle Nährwertdatenbank in Deutschland.

Was passiert, wenn ich eine Zutat in der Rezeptur ändere?

Nährwerte, Zutatenliste und Allergene auf dem Etikett werden direkt aus der geänderten Rezeptur übernommen. Das Etikettenformat, die Grafik und die manuellen Angaben (Bezeichnung, Adresse, MHD) bleiben erhalten. Du solltest die Kennzeichnung nach der Änderung nochmals prüfen und ggf. die letzte Formatierung in der Zutatenliste anpassen, bevor du das Etikett neu als PDF exportierst.

Kann ich Etiketten auch ohne Nährwerttabelle erstellen?

Ja. Im Etiketten-Generator lässt sich die Nährwerttabelle ein- oder ausblenden. Das ist z.B. relevant für Produkte, die von der Nährwertdeklaration befreit sind (z.B. Kleinerzeuger, unverarbeitete Monoprodukte) — oder wenn du zunächst nur ein Etikett mit Zutatenliste und Allergenen benötigst.

Kann ich eigene Etikettenformate definieren?

Ja. Im Etiketten-Generator kannst du Breite, Höhe und Ausrichtung (Hoch-/Querformat) frei wählen. Das Etikett wird als PDF exportiert und kann auf jedem Drucker oder Etikettendrucker ausgegeben werden.

Für wen eignet sich eine Lebensmittel Etikettierung Software?

Für alle, die verpackte Lebensmittel herstellen und LMIV-konform kennzeichnen müssen: Manufakturen, Hofläden, Feinkostbetriebe, Food Startups, Bäckereien, Konditoreien, Caterer und Direktvermarkter.

Wie gehe ich mit zusammengesetzten Zutaten um?

Im Rezeptrechner kannst du Rezepturen als Zutaten in anderen Rezepturen verwenden — z.B. eine Schokoladenglasur in einem Kuchen. Die Zutatenliste wird korrekt aufgeschlüsselt: Die Einzelzutaten der zusammengesetzten Zutat erscheinen in Klammern, sortiert nach Gewichtsanteil.

Kann ich eigene Zutaten hinzufügen?

Ja. Neben den Zutaten aus dem Bundeslebensmittelschlüssel kannst du eigene Zutaten mit individuellen Nährwerten anlegen — z.B. für spezielle Rohstoffe, Halbfertigprodukte oder Zutaten von Lieferanten, deren Nährwerte vom Standard abweichen.

Wird die QUID-Kennzeichnung unterstützt?

Ja. Die QUID-Angabe (quantitative Angabe wertgebender Zutaten, z.B. „Erdbeeren 45 %") kann im Rezeptrechner für einzelne Zutaten aktiviert werden. Der prozentuale Anteil wird auf Basis der Rezeptur berechnet und in der Zutatenliste angezeigt.

Rezeptur und Etikettierung — in einer Software

Rezepturen verwalten, Nährwerte berechnen, LMIV-konforme Etiketten drucken — alles in einem Tool.