Wareneinkauf & Bestellung
Bestellliste aus Rezepten erstellen
Einkaufsplanung in der Gastronomie: aus deinen Rezepten und der erwarteten Gästezahl eine fertige Bestellliste — Mengen zusammengerechnet, nach Lieferant sortiert, als Excel/CSV.
Von Rezeptrechner Team · Veröffentlicht am
In der Gastronomie entscheidet der Einkauf mit über die Marge — doch die Bestellmengen entstehen meist getrennt von den Rezepten: Der Küchenchef weiß, was auf der Karte steht, aber was genau bestellt werden muss, wird von Hand geschätzt. Eine durchgängige Einkaufsplanung in der Gastronomie verbindet beides — sie leitet die Bestellliste direkt aus den Rezepten und der erwarteten Gästezahl ab.
Kurz gesagt: So machst du aus deinen Rezepten eine Bestellliste für den Wareneinkauf — du legst deine Gerichte einmal als Rezepte an, gibst in der Mengenplanung je Gericht die erwartete Gäste- bzw. Portionszahl ein und exportierst sie in die Einkaufsliste. Die Rohstoffmengen aller Gerichte werden zusammengerechnet, nach Lieferant sortiert und lassen sich als Excel- oder CSV-Datei herunterladen.
Rezeptverwaltung, Mengenplanung und Einkaufsliste sind Teil von Rezeptrechner PRO Business Paket L. Erste Rezepte anlegen und die Funktion kennenlernen kannst du nach kostenloser Registrierung — ganz ohne großes Warenwirtschaftssystem.
Video: Bestellliste erstellen für die Gastronomie
Das Video zeigt den kompletten Ablauf — vom Rezept über die Mengenplanung bis zur fertigen Bestellliste mit Wareneinsatz.
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Das Problem: Bestellmengen von Hand aus den Rezepten ableiten
Ob à la carte, wechselnder Mittagstisch oder Event — die Bestellung entsteht in vielen Betrieben getrennt von der Küche: Die Karte steht, die Mengen werden anschließend nach Erfahrung geschätzt. Das kostet Zeit und bindet Kapital in Überbeständen oder führt zu Engpässen mitten im Service.
Mengen je Gericht hochrechnen
Für jedes Gericht muss die Rezeptmenge auf die erwartete Gästezahl skaliert und über die ganze Karte zusammengezählt werden — Zutat für Zutat.
Schwankende Gästezahlen
Ändert sich die Auslastung oder die Größe eines Events, ist die halbe Rechnung hinfällig — jede Anpassung bedeutet neues Nachrechnen.
Reste, Engpässe & doppelte Pflege
Rezepte liegen in der Küche, die Bestellung in einer separaten Liste. Wird ein Gericht getauscht, muss beides nachgezogen werden — und jede Fehlschätzung schlägt direkt auf den Wareneinsatz durch.
Die Lösung ist ein durchgehender Weg: Rezepte einmal anlegen und daraus direkt die Bestellmengen ableiten — quasi ein Einkaufsrechner für Lebensmittel, der die Rezepte als Grundlage nimmt.
In 3 Schritten vom Rezept zur Bestellliste
Im Rezeptrechner hängen Rezepte, Mengen und Einkauf zusammen. Aus der Mengenplanung übernimmst du die Gerichte per Klick in die Einkaufsliste — ohne sie dort erneut auszuwählen.
Schritt 1: Gerichte als Rezepte anlegen
Lege deine Gerichte einmal als Rezepte mit ihren Zutaten und Mengen an — auch mit eigenen Zutaten und Eigenmarken. Über den Reduktionsfaktor hältst du fest, wie viel Gewicht bei der Zubereitung verloren geht. Diese Rezepte sind die Grundlage für Kalkulation, Nährwerte und eben die Bestellliste — der Grundstein für eine schlanke Warenwirtschaft in der Gastronomie.
Schritt 2: Gerichte auswählen & Gästezahl eingeben
Im Mengenrechner wählst du deine Gerichte aus und trägst je Gericht die erwartete Anzahl an Portionen bzw. Gedecken ein — für den Tagesbetrieb, die Wochenkarte oder ein konkretes Event. In der Ansicht „Rechner + Liste" entsteht daneben direkt die Einkaufsliste.
Schritt 3: Bestellliste mit Mengen erhalten
Rechts in der Liste stehen die zusammengerechneten Rohstoffmengen je Zutat — mit Lieferant und Bestellmenge. Grundzutaten kannst du als „auf Lager" ausschließen und die Portionsgrößen bei Bedarf noch anpassen. Anschließend gibst du die Liste als PDF oder Export weiter.
Software für die Gastronomie
Rezepte zentral verwalten, Mengen auf die Gästezahl hochrechnen und daraus die Bestellliste als Excel/CSV ableiten — mit Rezeptrechner PRO Business Paket L. Webbasiert, ohne Installation.
Mengen auf jede Gästezahl hochrechnen
Der Mengenrechner skaliert jedes Rezept auf die eingegebene Portionszahl und rechnet die Rohstoffmengen hoch. Ob 40 Gedecke im Tagesgeschäft oder ein Bankett für 250 Gäste — die Bestellmengen passen sich der geplanten Zahl an, ohne dass du ein Rezept neu anfassen musst.
Roh oder zubereitet? Für den Einkauf zählt der Rohzustand. Der Reduktionsfaktor berücksichtigt den Flüssigkeits- und Putzverlust bei der Zubereitung — so beziehen sich die Bestellmengen auf die tatsächlich einzukaufende Rohware, nicht auf das Tellergewicht.
Wie stark die Portionsgröße auf die Einsatzmenge durchschlägt und wie du damit deinen Portionen kalkulierst, zeigt der passende Rechner im Detail.
Nach Lieferant sortieren & „auf Lager" ausschließen
In der Gastronomie läuft der Einkauf über mehrere Lieferanten — Frischdienst, Getränke, Trockensortiment. Die Einkaufsliste weist jeder Zutat den hinterlegten Lieferanten zu, sodass du die Bestellung getrennt nach Lieferant weitergeben kannst.
Praxis-Tipp: Grundzutaten wie Salz, Pfeffer oder Öl, die immer im Haus sind, markierst du als „auf Lager" — sie werden dann in der Bestellmenge ausgeschlossen, bleiben aber in der Kalkulation. So bestellst du nur, was wirklich fehlt.
Bestellliste als Excel/CSV an den Lieferanten
Steht die Liste, exportierst du sie zur Weiterverarbeitung — für die Bestellung beim Lieferanten oder die Ablage. Der Export ist auf zwei Arten möglich:
- •Nach Rohstoffen — die aufsummierten Mengen als fertige Bestellliste.
- •Nach Rezepten — die Rohstoffmengen aufgeschlüsselt pro Gericht.
Beide Varianten gibt es als Excel- und CSV-Datei; zusätzlich lässt sich die Liste als PDF ausgeben. Das ersetzt die klassische Warenwirtschaft in der Gastronomie per Excel — ohne die Tabellen selbst pflegen zu müssen.
Gut zu wissen: Die Export-Funktion der Einkaufsliste gehört zu Paket L. Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du unter Einkaufsliste erstellen.
Food Cost im Blick: Wareneinsatz je Bestellung
Hinterlegst du zu deinen Rohstoffen die Einkaufspreise, zeigt die Einkaufsliste neben den Mengen auch den Wareneinsatz — je Rohstoff und in Summe. So siehst du schon vor der Bestellung, was eine Karte, ein Service oder ein Event an Wareneinsatz bindet.
Wie du daraus die Wareneinsatzquote ableitest und deine Preise darauf aufbaust, vertiefen die Rechner zum Wareneinsatz in der Gastronomie und das Kalkulationsschema für die Gastronomie.
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Registriere dich, leg deine Rezepte an und erstelle deine erste Bestellliste — mit Rezeptrechner PRO Business Paket L. Webbasiert, ohne Installation.
Für wen lohnt sich das?
Der Weg vom Rezept zur Bestellliste rechnet sich überall dort, wo Karte und Einkauf zusammenhängen:
- ✓Restaurants à la carte: aus der Karte und der erwarteten Auslastung die Wochenbestellung ableiten — statt nach Bauchgefühl zu ordern.
- ✓Mittagstisch & wechselnde Wochenkarte: planbare Mengen trotz wechselnder Gerichte, weil die Bestellung auf denselben Rezepten aufbaut.
- ✓Café & Bar: überschaubares Sortiment sauber kalkuliert einkaufen und Reste vermeiden.
- ✓Events, Bankett & Catering: pro Auftrag die Bestellliste und den Wareneinsatz je Gedeck ermitteln. Für den Verkaufspreis hilft der Catering Kosten-Rechner.
Planst du für viele Gäste nach festem Wochenplan — etwa in Kantine oder Großküche — lohnt sich der Weg vom Speiseplan zur Einkaufsliste. Rezeptverwaltung, Mengenplanung und Einkaufsliste sind Teil von Rezeptrechner PRO Business Paket L und lassen sich direkt online buchen.
Häufige Fragen
Wie erstelle ich aus meinen Rezepten eine Bestellliste für den Wareneinkauf?
Du legst deine Gerichte als Rezepte an, öffnest die Mengenplanung, trägst je Gericht die erwartete Gäste- bzw. Portionszahl ein und exportierst sie in die Einkaufsliste. Die Rohstoffmengen aller Gerichte werden zusammengerechnet und lassen sich als Excel/CSV herunterladen. Die Funktion ist Teil von Paket L.
Wie berechne ich die Bestellmengen für eine bestimmte Gästezahl?
In der Mengenplanung gibst du je Gericht die Anzahl der Portionen bzw. Gedecke ein; der Mengenrechner skaliert die Rezepte und summiert die Rohstoffe. Der Reduktionsfaktor sorgt dafür, dass sich die Mengen auf den einzukaufenden Rohzustand beziehen — also auf das, was du tatsächlich bestellst.
Welche Software hilft bei der Einkaufsplanung in der Gastronomie?
Der Rezeptrechner verbindet Rezeptverwaltung, Mengenplanung und Einkaufsliste in einem Tool — ohne den Aufwand einer großen Warenwirtschaft. In Paket L legst du Rezepte an, rechnest Mengen für beliebige Gästezahlen hoch und exportierst die Bestellliste als Excel/CSV.
Kann ich die Bestellliste als Excel oder CSV an meinen Lieferanten exportieren?
Ja. Du kannst die aufsummierten Rohstoffmengen als Bestellliste oder die Mengen aufgeschlüsselt pro Rezept exportieren — jeweils als Excel- oder CSV-Datei, zusätzlich als PDF. Jeder Zutat ist der hinterlegte Lieferant zugeordnet, sodass sich die Bestellung getrennt weitergeben lässt.
Wie behalte ich beim Einkauf den Wareneinsatz im Blick?
Hinterlege zu deinen Rohstoffen die Einkaufspreise. Die Einkaufsliste zeigt dann den Wareneinsatz je Rohstoff und in Summe — schon vor der Bestellung. So siehst du direkt, was eine Karte oder ein Event an Wareneinsatz bindet, und kannst deine Preise darauf aufbauen.
Brauche ich dafür ein Warenwirtschaftssystem?
Nein. Für viele Restaurants, Cafés und Cateringbetriebe ist ein volles Warenwirtschaftssystem überdimensioniert. Rezeptrechner PRO Business Paket L deckt den Weg vom Rezept zur Bestellliste als schlanke, webbasierte Lösung ab — ohne Installation und ohne langes Onboarding.